Geschichten, die so nicht in den Geschichtsbüchern stehen

Gesichert

Gegen das Vergessen

Jedes meiner veröffentlichten Bücher oder Büchlein hat auf die eine oder andere Art mit Geschichte(n) zu tun: Mit Zeiten, Orten und Menschen, an die sich kaum noch jemand erinnert. Teils historisch, teils fiktiv, als Buch gedruckt, um dem (digitalen) Vergessen entgegenzuwirken.

Die Reihe

Strg+s — Gegen das Vergessen

Neapel 1647, Peking 1460, Wien 1930 — in dieser Reihe erzählen fiktive Menschen über authentische historische Ereignisse. Erzählungen über Frauen, die den Schein wahren, Kinder, die ein Handwerk erben, und Burschen, die anderen das Fliegen schenken. Jede Ortszeit ist der Ausgangspunkt für andere Perspektiven. Die Geschichtensammlung wächst durch weitere Protagonisten und neue Ortszeiten.

Buchcover Ex Voto von Elisabeth Reisch
Neapel · 1647

Ex Voto

Für empfangene Gnaden

Eine Frau lebt als stille Witwe in einer hellen Wohnung in guter Gegend, und niemand weiß, woher sie kommt. Sie ist das Geheimnis eines mächtigen Mannes, der sie versteckt — vor seiner Familie, vor der Stadt, vor sich selbst.

Doch in diesem Sommer steht die Stadt in Flammen. Die Frau, die zwischen den Welten steht, muss wählen, was sie rettet — und erfährt, dass Freiheit einen Preis hat, den man nicht zurückzahlen kann.

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Buchcover Jingtai Blau von Elisabeth Reisch
Peking · 1460

Jingtai Blau

Eine chinesische Geschichte

In einer Gasse vor der roten Mauer brennt eine alte Frau in ihrer kleinen Werkstatt das kostbare Email Jingtai Lan — das berühmte Blau der alten chinesischen Handwerkskunst. Ihr Leben lang wartet sie auf das eine Kind, dessen Hände das Handwerk schon kennen, ehe sie es lehrt.

Als die schmale, hungrige Lan in ihrer Tür steht, beginnt eine Geschichte über das Weitergeben von Wissen und von Erinnerungen, die ein einzelnes Leben überdauern.

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Buchcover Der Bremser von Elisabeth Reisch
Wien · 1930

Der Bremser

So hoch es geht

Ein goldener Sommersonntag im Prater. Für den jungen Mann an der großen Schiffschaukel ist es der letzte Tag, an dem er für einen anderen anschiebt und bremst — morgen holt er sich seine eigene Schaukel, den einzigen Aufstieg, den seine Welt kennt.

Ein einziger Nachmittag, erzählt von einem, den kaum jemand ansieht. Über das Fliegen, das man anderen schenkt, und den einen Augenblick ganz oben, wo nichts einen hält.

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Coming Soon
Bayern · 1886

Herz König

Eine Geschichte aus Bayern

Die Köchin von Schloss Berg am Starnberger See erzählt über die Nacht, in der ihr König Ludwig II. starb.

In Arbeit — erscheint demnächst.

Übersetzung

Das Buch des Thoth

Aleister Crowley schreibt in „The Book of Thoth" — deutlich ausführlicher, als der Titel vermuten lässt — über seine jahrelange Arbeit am berühmten Crowley-Tarot: über die Interna von Geheimorden, die Gepflogenheiten seiner Zeit und die alten Lehren, aus denen er schöpfte. Während das Kartendeck die Zeit überdauert hat, war das erklärende Buch dazu — jedenfalls in deutscher Übersetzung — im Jahr 2026 nur noch antiquarisch erhältlich. Diese Übersetzung bringt es in zwei Bänden zurück.

Buchcover Das Buch des Thoth Band 1
Band 1

Die Theorie des Tarot

A Short Essay on the Tarot of the Egyptians

Enthält Teil I des Manuskripts sowie die Beschreibung der Trumpf-Karte 0 — der Narr. Crowley legt hier die theoretischen und historischen Grundlagen, auf denen das gesamte Deck aufbaut.

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Buchcover Das Buch des Thoth Band 2
Band 2

Die Karten und ihre Verwendung

Die Atu, Hofkarten & kleinen Karten

Enthält Teil II (Die Atu / Trümpfe), Teil III (Die Hofkarten), Teil IV (Die kleinen Karten) sowie den Anhang „Das Verhalten des Tarot" — die vollständige Kartenbeschreibung, die Band 1 fortsetzt.

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Ein Seitenpfad der Astrologin: dieselbe Neugier auf alte Symbolsysteme, nur diesmal als Übersetzerin statt als Deuterin.

1997 · Econ Verlag

Vernetzte Herzen

Let's do the timewarp again.

Buchcover Vernetzte Herzen von Elisabeth Reisch

1996 lernte ich im Chat einen wunderbaren Lektor im Econ-Verlag kennen. Als wir uns darüber unterhielten, dass im Internet auf Teufel komm raus geflirtet wird, schlug er mir vor, ein Buch über dieses Thema zu schreiben. Habe ich natürlich gerne gemacht, wer würde dazu schon nein sagen? Ein Jahr später, 1997, wurde es veröffentlicht.

Weil die Rechte längst und vollständig bei mir liegen, erlaube ich den kostenlosen Download und die Verbreitung der PDF. Ich würde empfehlen, es zu lesen, weil die meisten von Euch wahrscheinlich gar keine Vorstellung davon haben, wie Social Media und das Internet allgemein im Jahr 1996 allmählich die „Personal Computer" erobert haben. Damals war Social Media noch eine echte Pionierleistung — nur dass damals noch alle von „Cyberspace" und dem „Information Highway" sprachen. Besonders das Kapitel über Social-Media-Sucht (ab Seite 24) dürfte auch heute noch überraschend aktuell wirken.

„Natürlich wird darunter Ihre Arbeit leiden. Entweder Sie haben es geschafft, Ihr Suchtmittel am Arbeitsplatz hoffähig zu machen, dann bleibt alles andere liegen und Sie sind höllisch auf der Hut, daß Sie Ihre uferlosen Online-Zeiten irgendwie erklären können. Oder Sie haben Ihren Account privat und nur zu Hause. Dann werden Sie morgens übernächtigt und mit roten Augen im Büro erscheinen …"

Aus dem Kapitel über Online- und Social-Media-Sucht — geschrieben zu einer Zeit, in der Psychologen das Thema substanzenfreie Sucht noch für esoterisches Geblubber hielten.

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